Fesches Kätzchen sucht liebestollen Kater

Von Parker & Parker: Wenn beste Freunde sich untereinander verkuppeln wollen, kann das zu einem unheimlichen Verwirrspiel führen: Cathrin will Melissa und Tobi will Mathias verkuppeln, das ganze umgekehrt und kreuz und quer. Es kommt, wie es kommen muss, man läuft sich zwar permanent über den Weg, jedoch enden alle Bemühungen in Missverständnissen und im Gefühlschaos. Werden die beiden richtigen Pärchen zueinander finden und gibt es ein Happy End? Oder zerbrechen gar die Freundschaften und alle gehen am Ende ihre eigenen Wege…  Lesen Sie diesen rasanten Roman aus unserer MIDI-BOOK-ROMANCES-Reihe: MIDI-BOOKS sind Romane in Spielfilmlänge, extra geschrieben für Leser, die nach einem stressigen Arbeitsalltag abends in 2 bis max. 3 Stunden einen Roman zu Ende lesen und dabei gut unterhalten sein wollen.

LESEPROBE

Mathias hörte eine leise Stimme. Sie war so lieblich, fast überirdisch schön und drang immer vernehmlicher zu seinen Ohren. Worte, so liebreizend geflüstert und angenehm, dass er sich nicht wagte, seine Augen zu öffnen, um sich der Imagination hinzugeben, wie wunderschön diese Frau sein musste, die solch eine Melodie in ihrer Stimme hatte

Er bekam Gänsehaut. In seinem Magen begann es zu kribbeln. Ihren Atem konnte er bereits auf seiner Haut spüren. Sein Körper reagierte, wie er bei einem Mann in solche einer Situation zu reagieren hatte. Ehe er einen Gedanken daran verschwenden konnte, saß sie offenbar bereits auf ihm. Genauer gesagt auf seinem besten Stück und begann sich auf und ab zu bewegen. Erst langsam, dann zunehmend heftiger. Mathias entschied sich, die Augen geschlossen zu halten. So einen guten Traum zu beenden, käme einer Todsünde gleich.

Irgendetwas jedoch, begann ihn zu irritieren. Das Gewicht seiner holden Traumerscheinung nahm immer mehr zu, denn seine Oberschenkel begannen mit jeder Abwärtsbewegung ihrerseits zu schmerzen. Schon bald fühlte er sich wie unter einem Presslufthammer und das wohltuende Gefühl von eben wechselte zu unangenehm erdrückend. Er konnte nicht anders, er musste die Augen öffnen. Das hätte Matthias besser bleiben lassen.
Denn was er vor sich sah, passte so überhaupt nicht zu dem, was er sich einige Minuten zuvor noch ausgemalt hatte. Sie schien real und sie war dick. Nein, sie war richtig fett. Er wollte schreien, doch sie presste ihre kräftigen Finger auf seinen Mund, dass es ihm beinahe den Atem raubte. Ihre Zöpfe wippten auf und ab. Und sie sah wie ein überdimensionales Schulmädchen aus. Aus dem Augenwinkel konnte er ihre Brüste sehen, die aus einer viel zu eng zusammengeknoteten, weißen Bluse hervorquollen. Ein halbes Stockwerk tiefer bahnte sich eine Speckrolle zwischen kariertem Minirock und besagter Bluse den Weg. In der anderen Hand ein Lolli, an dem sie lasziv leckte, bevor sie ihm diesen tief in seinen Rachen schob, dass er sich fast übergeben musste. Sein bestes Stück wurde augenblicklich schlaff und Matthias versuchte sich aus der Umklammerung ihrer beider Schenkel zu befreien. Doch das war schier unmöglich. Er muss gestern Abend total besoffen gewesen sein, wurde ihm bewusst.
Sie versuchte, ihn erneut zu animieren, interpretierte seine Befreiungsversuche als ekstatisches Zucken. Doch sie war noch lange nicht so weit und ließ nicht locker. Ihre Hand war so groß, dass sein Glied komplett darin verschwand. Bei einer anderen Frau, wäre solch eine Hand mehr als anregend, dachte er für einen kurzen Moment Doch der Anblick dieses fleischgewordenen Albtraums konnte ihn beim besten Willen nicht stimulieren. Vielleicht half es ja, die Augen wieder zu schließen und an jemand anderes zu denken.
Mathias tat genau das, da ließ auch augenblicklich das Gewicht nach und ein wohlgeformter Mund machte sich an ihm zu schaffen. Das Bild dieser zentnerschweren Frau hatte sich allerdings so in sein Gehirn gebrannt, dass es sich immer wieder in den Vordergrund schob. Schreiend riss er seine Augen auf. Und sie war weg. Mit den Händen tastete er seine Umgebung ab. Er war allein. Matthias sprang aus dem Bett, rannte durch alle Zimmer, landete schlussendlich im Bad. Welch ein Glück. Alles nur ein Traum. Mathias schüttelte es heftig. Die Realität konnte manchmal um einiges besser als jeder Traum sein. Auch wenn sein Bad gerade wegen Renovierungsarbeiten eher einer Baustelle als einem Wellnesstempel glich. Wenn er den Versprechungen der Handwerker Glauben schenkte, sollte in ein paar Wochen alles gemacht sein. Bis dahin wollte er eine Frau gefunden haben, er war mehr als bereit für eine feste Bindung. Sein bester Freund und Arbeitskollege Tobi würde ihm jetzt garantiert zu einer Frau wie die aus seinem Albtraum raten. Freunde konnten ja so nett sein.

Mathias hielt sein Gesicht unter den Wasserhahn. Das Wasser war eiskalt. Der Durchlauferhitzer war noch nicht installiert. Doch nach so einem Traum kam das gerade recht. Schlecht gelaunt nahm er sich ein Bier aus dem Kühlschrank und setzte sich vor den Fernseher. Schlafen konnte er jetzt eh nicht mehr. Das Bier stellte er auf den Tisch und zappte sich durch die Sender. Nachts war das Programm noch schlechter als am Tag.
So schaltete er sich von Kanal zu Kanal. Blieb mal hier und da hängen. So ging das den Rest der Nacht. Zu gerne wäre er sofort wieder eingeschlafen. Aber nochmal der gleiche Albtraum… nein und nochmals nein! Als er dann endlich wieder müde wurde, war es schon zu spät. In einer halben Stunde müsste er regulär aufstehen und zur Arbeit gehen.

Gerädert und mit dunklen Augenringen erschien Mathias an diesem Morgen im Büro.
„Da hat dich heute Nacht wohl jemand nicht zur Ruhe kommen lassen, was?“, wurde er von Tobi, seinem besten Freund, begrüßt.
„Hör bloß auf damit“, winkte Mathias ab.
„Und heute Morgen konnte sie dann auch nicht ihre Finger von dir lassen!“ Tobi klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. Mathias Augen hätten Blitze versprüht, wenn sie dazu noch in der Lage gewesen wären. Doch zu mehr als einem Augenkneifen reichte es nicht.
„Was jetzt? Erklär mir jetzt bloß nicht, ihr hättet nur Filme geschaut oder Karten gespielt.“
„Ach, wenn es das gewesen wäre…“, Mathias begann seinem Freund in kurzen Sätzen von dem Albtraum zu erzählen. Tobi amüsierte sich mit jedem Satz zunehmend.
„Dass du aber auch nie genug bekommen kannst!“, merkte Tobi süffisant an.
„Hahaha. Mach dich nur lustig.“
„Und du bist dir sicher, dass sie nicht doch real war?“, bohrte Tobi ungeachtet weiter.
„Quatsch, Mann!“, Mathias reagierte total genervt.
„Nix Quatsch. Pass auf, ich erklär dir das jetzt mal. Du hattest doch gestern ein Blind Date. Du hast die Dame wegen ihrer körperlichen Unzulänglichkeiten abgelehnt. Und dein schlechtes Gewissen hatte Sex mit ihr. So ist das! Ganz einfach…“
„Hast du schlechtes Gras geraucht? Das hat mit der Tussi überhaupt nichts zu tun. Ich habe direkt ihre Nummer gelöscht. Geht das in deinen Schrumpfkopf hinein?“
„Ist ja schon gut. Ich hab`s ja verstanden. Du bist trotzdem oberflächlich.“
„Ich bin ein Mann. Mit Oberflächlichkeit wurde ich reich gesegnet.“
„Aber Gewicht kann man verlieren.“
„Sie war nicht fett. Sie war optisch eben nicht der Burner. Da saufe ich mir die Weiber lieber schön, als mit einer total operierten Mumie aufzuwachen.“
„Ich dachte, du magst große Möpse!“
„Die Damen meiner Wahl sind naturschön!“
Tobi ging vor Lachen fast zu Boden.
„Ja genau, am Busen der Natur mit so einem Meeresbusen“, Tobi deutete mit seinen Händen das wohlgemeinte Volumen an, „Du lebst doch im Mittelalter. Nix gegen deine Vorlieben, aber du brauchst dringend mal eine richtige Frau, eine für immer, fürs Herz.“
„Brauch ich nicht. Was will ich denn mit einer festen Beziehung? Quartalssex, und die restlichen Tage steht sie in der Küche? Und permanent untervögelt durch die Gegend laufen?“
„Das weiß ich auch, bin ja nicht vom Mond.“
„Könnte man aber fast meinen, dass du von einem anderen Planeten kommst.“
„Okay, du hast Recht und ich meine Ruhe.“ Tobi hielt ihm die Tageszeitung mit der von Matthias fett umkringelten Annonce hin. „Und warum hebst du dann die Zeitung auf? Bist du jetzt ein Messie geworden?“
„Und wenn schon.“
„Aber so findet man doch keine Frau. Auch nicht für den Rest seines Lebens“
„Ich rufe die garantiert nicht mehr an, wenn du das meinst. Du kannst sie gerne haben, sie scheint noch frei zu sein, wenn sie gestern Abend nicht fündig geworden ist.“
„Ich bin doch gar nicht auf der Suche.“
„Ja und? Das interessiert mich aber nicht!“
Mathias hielt sich die Ohren zu.
„Hab´ schon verstanden. Mach´ doch deinen Scheiß allein.“ Tobi zog beleidigt ab.
Die Zeitung fische ich nachher aus dem Müll und schicke ihr eine SMS. Muss ich halt seinem Glück etwas nachhelfen, dachte sich Tobi.

Melissa wachte mit einem Brummschädel auf. Sie sah in den Spiegel, gut ihr Haar war etwas durcheinander geraten, aber ansonsten war sie eine adrette Erscheinung. Was konnte sie denn für ihr gutes Aussehen? Immer wurde sie nur von diesen Möchtegern-Machos angesprochen, die sie nur ins Bett zerren wollten. Warum traute sich nicht mal ein halbwegs ansehnlicher Mann, sie anzusprechen. Ständig diese verhaltenen Blicke, aber das war es auch schon. Die Typen waren doch alle gleich. Kam sie etwa arrogant rüber? Sie zog eine Schnute. Du bist weder arrogant, noch zickig. Die Männer sind einfach nur dämlich, das ist alles. Doch ein Restzweifel blieb. Sie streckte sich selbst die Zunge heraus und lief ins Badezimmer. Eine Dusche würde schon alles richten.

Melissa sah auf die Uhr. Kurz nach acht. Sie musste erst um zehn Uhr auf der Arbeit sein. Sie beschloss, sich mal wieder ein ausgiebiges Frühstück zu gönnen. Cathrin war sofort von der Idee begeistert und so wollten sie sich in dem neuen Café treffen, das vor ein paar Wochen neu eröffnet hatte. Ihre Arbeitskollegen, die schon einmal dort waren, waren allesamt begeistert gewesen. Ein Grund mehr, dort auch mal die Nase hineinzustecken. Es hieß „Break“. Zwar nicht gerade der originellste Name, aber es passte halbwegs.

Natürlich war das Café mehr als überladen. Melissa und Cathrin mussten eine Viertelstunde auf einen freien Tisch warten. Dank Gleitzeit war das kein Problem. Auf ihr Frühstück mussten sie genauso lang warten. Dann würde es heute halt doch etwas später werden.
„Erzähl mal, wie lief es denn eigentlich gestern? Wirst du dich mit deinem Blind Date nochmal treffen?“, fragte Cathrin neugierig.
„Sollte ich? Er ist doch gar nicht aufgetaucht.“
„Vielleicht ist ihm was dazwischengekommen.“
„Wir leben in einem Zeitalter, wo jeder halbwegs zivilisierte Affe ein Handy hat, dass man benutzen kann. Noch Fragen?“
„Vielleicht konnte er nicht telefonieren!“
„Vielleicht hat er sich ja die Hände beim Holzhacken abgetrennt. Es interessiert mich nicht die Bohne. Und wenn er dabei verblutet ist, umso besser. Dann kann er auch keinen mehr versetzen.“

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Buchinfos
FESCHES KÄTZCHEN SUCHT LIEBES-
TOLLEN KATER von Parker & Parker

Roman / Preis: 1,99 Euro (110 E-Book-Seiten), erschienen im 110th (satzweiss.com- chichili) – Verlag – ISBN: 9783845010991

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Autoreninfo & Blog

PARKER & PARKER

Parker und Parker steht als Synonym für ein Autorenduo, das exklusiv für die MIDI BOOK REIHE des Verlagslabels 110th schreibt. Beide haben unter ihrem realen Namen bereits einige Titel im deutschsprachigen Raum veröffentlicht unter denen auch der ein oder andere E-Book-Bestseller zu finden war. Aus berechtigtem Interesse möchten beide Autoren anonym bleiben.

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