Köln blutrot – Kriminalgeschichten

16 Autoren. 24 Tote. Eine Stadt: Deutschlands beste Kurzkrimiautoren haben zugeschlagen: in der Nordstadt, in der Südstadt, op der schäl Sick. Einfach überall. Und jetzt hat unsere schöne Domstadt ein paar Leichen mehr. Die Bestsellerautoren Jacques Berndorf und Gisbert Haefs haben die Messer gewetzt. Die Friedrich-Glauser-Preisträger Norbert Horst, Jürgen Ehlers und Sabina Naber die Pumpgun durchgeladen. Die Krimispezialisten Ralf Kramp, Brigitte Glaser und Carsten Sebastian Henn die Axt geschwungen. Die Kölner Killer Helmut Frangenberg, Sibylle Spittler und Hartwig Liedtke im Giftschränkchen gewühlt. Der Deutsche Kurzkrimipreisträger Kai Hensel, Sir-Walter-Scott-Preisträger Andreas Izquierdo und Thrillerspezialist U.A.O. Heinlein die Lunten gelegt. Und zum Schluss haben Angela Eßer und Julius Moll sie alle beerdigt. (Mit einem Vorwort von Frank Schätzing)

LESEPROBE
Jacques BerndorfBrunkowski

Es machte überhaupt keinen Sinn, so zu tun, als sei alles in Ordnung. Die Verwaltung hatte ihm eindeutig und schriftlich mitgeteilt, er solle seine Nebenjobs gefälligst nicht allzu weit und auf Kosten seines Berufes ausdehnen, und seine Frau hatte ihm abends bei einem Leberwurstbrot und einem Bier mitgeteilt, sie werde sich scheiden lassen, sie habe die Schnauze voll – und er sei ein lausiger Ehemann, und sie habe das Dasein mit ihm ohnehin zu viele Jahre ausgehalten, und im übrigen habe auch ihre Tochter geäußert, dieser Vater sei kein Vater, dieser Vater sei einfach unmöglich.
Er hatte lapidar geantwortet, er sei von Herzen froh, dass sie überhaupt ein Wort an ihn richte. Dann war er gegangen und zu Fuß bis zum Polizeipräsidium marschiert. Er hatte sich unterwegs vorgestellt, wie das werden würde, allein zu leben. Aber er hatte keine Antworten. Alleinleben kannte er gut von gewissen Straftätern, mit denen er häufig zu tun hatte. Alleinleben hatte ihn immer wieder geschockt, weil es mit maßlosen Batterien an leeren Flaschen zu tun hatte, an Betten, die seit zwei Jahren nicht neu bezogen worden waren, an Sofas, die vor Dreck starrten, an die seit einem Jahr nicht mehr geöffnete Post, an gebrauchte Kondome im Spülbecken in der Küchenecke.

Im dritten Stock begegnete ihm Matthias und war erstaunt. „Wieso bist du hier, Brunkowski? Du solltest zu Hause sein und schlafen.“ – „Ich weiß nicht, was ich hier soll“, antwortete er wahrheitsgemäß. „Aber zu Hause ist die Luft nicht sauber“. Mit Matthias konnte er so reden, Matthias wusste, wie das Leben geht, Matthias war ein angenehmer Vorgesetzter, einer, der niemals brüllte. „Ich habe was für dich“, sagte Matthias. Dann hockte Brunkowski auf diesem elendig harten Stuhl vor Matthias Schreibtisch.
„Also, wir haben da eine Sache in Chorweiler. Nichts Besonderes, nicht besonders schlimm. Zwei Jugendliche haben heute Morgen einen alten Mann in seiner Wohnung ausgenommen, achte Etage. Nicht einmal hundert Euro. Sie haben geklingelt, ihn angegriffen und mit Messern getötet. Wir haben die zwei schon hier, sie sind geständig, sie machen keine Schwierigkeiten. Genau gegenüber von dem alten Mann ist eine Wohnung, in der ein Siebzehnjähriger lebt, allein, wie er behauptet. Der muss etwas davon mitbekommen haben. Und du kannst es doch so gut mit Jugendlichen. Also, mach mir den Jungen zu einem guten Zeugen, irgendetwas ganz Sanftes, wenn du weißt, was ich meine. Er heißt Kevin Medock, er ist ein ganz Lieber, und er sieht ständig so aus, als würde er gleich heulen. Machst du das für mich?“ – „Aber sicher“, murmelte Brunkowski. – „Weil du doch so gut mit Kindern kannst“, setzte Matthias hinzu und hatte dieses gütige Lächeln drauf.

Es war kein Dienstfahrzeug frei. Brunkowski ging deshalb rüber zu den Taxen, überlegte es sich aber und nahm dann die Straßenbahn. Zuweilen fand er es nötig, der Stadt ins Gesicht zu sehen, das konnte man nur in der Straßenbahn. Er setzte sich ganz weit nach hinten und betrachtete die Hinterköpfe der Leute und versuchte zu erraten, welche Berufe sie hatten. Dann meldete sich sein Handy, seine Tochter.
„Es ist klar, Papa, dass wir uns in vierzehn Tagen verloben. Jedenfalls hat Tobi gesagt, wir sollen eine Party schmeißen und einfach gut rüberkommen.“
„Aha“, sagte Brunkowski. „Und wer ist Tobi?“
„Du weißt doch! Tobi! Also der, mit dem ich zusammen bin.“
„Ja, gut“, lenkte Brunkowski ein. „Also Tobi. Was heißt das jetzt?“
„Dass ich eine Klamotte brauche. Ich muss ja ein bisschen was für die Show machen. Da habe ich auf der Hohen Straße was gesehen, das könnte hinhauen. Es sieht aus wie Jeansstoff, aber eigentlich ist es keiner. Und es hat Hosenträger mit roten Pailletten.“
„Was heißt das jetzt?“, fragte Brunkowski.
„Dass ich mir das holen will.“
„Dann sag deiner Mutter, sie soll dir das Geld dafür geben.“
„Du bist ein Schatz“, sagte sie.
„Das bin ich nicht“, sagte Brunkowski matt. „Das möchte ich gar nicht sein.“
In dem Haus, in dem dieser Kevin wohnte, war der Lift kaputt, und er begann mit dem endlosen Aufstieg und legte ab und zu eine Pause ein. Irgendwo über ihm johlten Halbwüchsige, es dröhnte wie in einer Trommel.
Als er angekommen war, sah er zuerst auf das Namensschild des alten Mannes, den sie getötet hatten. Er hatte Franz Weber geheißen. Die Tür stand leicht geöffnet, er ging hinein und sah in einem Wohnraum die Techniker der Kripo arbeiten. Jemand entdeckte ihn und sagte: „Hallo, Brunkowski. Auch dabei?“
„Na ja“, antwortete er vage. „Wie weit seid ihr?“
„Ziemliche Schweinerei“, gab jemand Auskunft, den er nicht sehen konnte. „Es gibt überhaupt keine Stelle, wo kein Blut ist. Die haben den Alten richtig gehäckselt.“
„Ich bin mal gegenüber“, murmelte Brunkowski.
Er drückte auf die Klingel und hörte, wie sich jemand der Tür näherte.
„Brunkowski, Kripo“, sagte er zu der geschlossenen Tür.
Die Tür ging langsam auf und jemand mit einer erstaunlich tiefen Stimme sagte: „Kommen Sie herein.“
Brunkowski machte ein paar Schritte und fragte: „Kevin? Bist du Kevin?“
„Ja“, nickte der Junge.
„Kann ich dich sprechen? Sind deine Eltern da?“
„Die sind nicht da. Ich lebe allein“, sagte der Junge. „Das Wohnzimmer ist geradeaus.“
Brunkowski war verblüfft über seine Sanftheit, die etwas Stählernes hatte, jeden Widerspruch unmöglich machte.

Das Wohnzimmer war aufgeräumt, sehr sauber, sehr hell, mit einfachen, aber hübschen Möbeln aus massivem Kiefernholz. Die Teppiche waren neu, sehr farbig, Brunkowski schätzte, dass man sie skandinavisch nannte – oder finnisch oder norwegisch. Eine Sitzecke, quadratische Polster in weinrot, ein kleiner Couchtisch mit einer Acrylplatte.
„Dann wollen wir mal“, sagte Brunkowski und legte seinen Notizblock auf den Tisch.
„Was wollen wir mal?“ fragte der Junge von irgendwoher. Dann kam er hinein und stellte zwei Gläser und zwei kleine Flaschen Wasser auf den Tisch.
„Na ja“, murmelte Brunkowski. „Reden, meine ich. Über die eklige Geschichte da drüben beim alten Franz Weber.“
Der Junge öffnete die Flaschen und goss ein. Dann setzte er sich auf einen Sessel. Er wirkte ganz ruhig, nicht im Geringsten aufgeregt. Er hatte ein sehr weiches Gesicht unter dunklen, halblangen Haaren. Er trug ein einfaches schwarzes T-Shirt zu blauen Jeans und weißen Laufschuhen, ein Allerweltsjunge.
„Ich muss mich wohl entschuldigen, dass ich dich duze“, sagte Brunkowski mit einem schnellen Lächeln.
„Das macht nichts“, erwiderte der Junge freundlich. „Ist schon in Ordnung.“
„Du kannst ganz offen sein“, sagte Brunkowski. „Wir haben die zwei Täter schon, und gestanden haben sie auch. Was hast du denn mitgekriegt von der Sache?“
„Nicht alles“, sagte er. Es klang wie ein abschließendes Statement.
„Und du kanntest den Weber?“
„Ja, sicher. Wie man sich so kennt auf dem gleichen Stock, Tür an Tür.“
„Wie kommt es denn, dass du hier allein lebst? Ich meine, hast du keine Eltern? Und wer sorgt für dich?“

Der Junge hatte sehr lange, elegante Hände, die seine Seele verrieten. Mal lagen sie still, mal sprachen sie miteinander, mal trennten sie sich und zuckten nervös, um dann starr und steif auf den Oberschenkeln zu liegen.
„Also, meine Eltern haben sich getrennt. Vor zwei Jahren. Mein Vater lebt in Düsseldorf, meine Mutter hat einen Neuen und ist in Nippes irgendwo. Ich wollte den Neuen nicht, und auch nicht die Freundin von meinem Vater. Und da habe ich gesagt, dass ich hier bleibe. Die Miete ist billig, meine Eltern zahlen zwei Drittel, den Rest bezahle ich.“
„Und was arbeitest du?“ Brunkowski hatte es längst aufgegeben, sich zu wundern, es gab merkwürdige Lebensläufe in dieser modernen Welt, bei diesen so modernen jungen Leuten.
„Ich hab zusammen mit einem Kumpel einen Kiosk, unten am Rondell. Läuft ganz gut.“
„Keine Schule mehr?“
„Die Schulen hier sind Scheiße, auch wenn es immer heißt, sie tun, was sie können.“
„Also, ein freier Unternehmer?“
„Das ging ja nicht. Ich bin nicht geschäftsfähig, der Kiosk läuft auf meine Mutter.“
„Und wie oft siehst du die?“
„Eher selten, manchmal einmal im Monat, manchmal gar nicht, wenn sie rumzieht mit ihren Kerlen. Und dann weiß ich auch nicht, wo sie ist, und es hat keinen Zweck, nach ihr zu suchen. Manchmal rufen die Bullen an, weil meine Mutter irgendwo Scheiße gebaut hat und ausgelöst werden muss. Vierzig Bier und sechzig Korn, und so.“
„Und das machst du dann?“
„Ja, klar.“
„Warum ruft sie dann deinen Vater nicht?“
„Weil der sich weigert, sie überhaupt zu kennen.“ Feststellung einer Tatsache.
„Und was macht dein Vater beruflich?“
„Der ist in der Werbung. Oder vielleicht nicht mehr, weiß ich nicht.“
„Also, Kevin, wann hast du deinen Vater zum letzten Mal gesehen?“
„Das ist mehr als ein Jahr her. Aber ich denke, Sie sind hier wegen Weber.“
„Bin ich auch. Ich weiß nur gern, mit wem ich rede, und deshalb frage ich nach allen diesen Dingen.“
„Ach so, ja klar. Sie kriechen in die Leute rein.“
„Richtig, ich krieche in die Leute rein. Sag mal, kann ich mal zur Toilette?“
„Ja, klar. Draußen, zweite Tür rechts.“

Brunkowski ging in die zweite Tür nach rechts. Die Toilette war sehr sauber. Er wartete eine Weile, ließ dann die Spülung rauschen, kam zurück in den kleinen Flur, öffnete die Tür zur Küche, dann die zu einem Schlafzimmer. Brunkowski glaubte es nicht: Alle Räume waren sauber, aufgeräumt, nichts stand herum, es herrschte eine beinahe sterile Reinheit. Er ging zurück in den Wohnraum und setzte sich wieder. Er sagte: „Entschuldigung, ich habe die Türen verwechselt.“ Er setzte sich wieder. „Wer macht hier eigentlich sauber?“

topangebote2  topshop2  topstoebern2

Buchinfos

KÖLN BLUTROT von: Frank Schätzing, Jürgen Ehlers, Jacques Berndorf, Sibylle Spittler, Norbert Horst, Helmut Frangenberg, Julius Moll, Ralf Kramp, Brigitte Glaser, Andreas Izquierdo, Carsten S. Henn, Hartwig Liedkte, Gisbert Haefs, Kai Hensel, U. A. O. Heinlein, Angela Eßer, Sabina Naber

Kurzkrimis / Preis: 3,99 Euro (180 E-Book-Seiten), erschienen im 110th (Satzweiss.com-Chichili)-Verlag – ISBN: 9783845003658

koeln

Bild,zum Shop,groß

Kategorien

a,shop

c,romane

a1,liebe

d,humor

e,fantasy

f,horror

g,serien

h,kinder

i,sach

j,buchtip

k,sensual

l,fremdsprachig

m,klassiker

n,sprachen

Autoreninfo & Blog

HERAUSGEBER: ANDREAS IZQUIERDO

Bilderrahmen, Izquierdo

Weitere Titel

berlin

Berlin blutrot – 3,99 Euro

Wieder haben Deutschlands beste Krimiautoren zugeschlagen: Am Bahnhof Zoo, am Brandenburger Tor oder am Alex. Einfach überall. In der Hauptstadt türmen sich die Leichen.
Die Bestsellerautoren Sebastian Fitzek und Michel Birbæk haben die Messer gewetzt, die Friedrich-Glauser-Preisträger Zoë Beck, Christoph Spielberg und der Deutsche Krimipreisträger Oliver Bottini die Lunten gelegt. Tatort-Kommissar Jochen Senf und Tatort-Autorin Ulrike Bliefert haben die Pumpgun geladen. Die Thrillerspezialisten Stephan Hähnel, Andrea Vanoni und Viktor Iro die Axt geschwungen. Krimi-Shootingstar Vincent Kliesch und Altmeister -ky im Giftschränkchen gewühlt. Die Auftragsmörder Marcel Feige, Lena Blaudez und Kai Hensel die Schlingen geknüpft. Und zum Schluss hat der Cleaner Lothar Berg sie alle beerdigt. Mit einem Vorwort von U. A. O. Heinlein, Hrsg.: Andreas Izquierdo & Angela Eßer

BUCHTRAILER ZU BERLIN BLUTROT

Autoreninfo

DIE AUTOREN VON KÖLN BLUTROT IN KÜRZE:

Jacques Berndorf (Pseudonym des Journalisten Michael Preute) wurde 1936 in Duisburg geboren und wohnt in der Vulkaneifel. Seine Romane um den Ermittler Siggi Baumeister haben mittlerweile eine Gesamt-auflage von drei Millionen erreicht, mit seinem jüngsten Roman „Mond über der Eifel“ stiegt er sofort auf Platz 1 in die Bestsellerliste ein. Im Dezember 2006 wurde sein Theaterstück „Eifel-Frieden“ aufgeführt, für Heyne schreibt er seit 2005 eine Reihe packender Polit-Thriller.

Dr. Jürgen Ehlers, geboren 1948, schreibt kurze und lange Krimis. Für seine Kriminalgeschichte „Weltspartag in Hamminkeln“ (2005) erhielt er 2006 den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi. Seine Story „Killer aus Hamminkeln“ wurde 2007 mit dem 1. Krefelder Kurzkrimipreis ausgezeichnet. Kriminalromane: „Mitgegangen“, „Neben dem Gleis“ und „Die Nacht von Barmbeck“. members.aol.com/EhlersKrimi/

Angela Eßer wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin an der Volkshochschule München und am Theater tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Augsburg und gibt Krimi-Kochseminare, in denen die Essvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Außerdem ist sie Herausgeberin einiger Krimi-Anthologien, Mitorganisatorin von Krimifestivals (u.a. Krimifestival München), neben Jürgen Kehrer und Andreas Izquierdo im Sprecherteam des Syndikats, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur und bekennender Köln-Fan. www.angelaesser.de

Helmut Frangenberg, geboren 1966 im Severinsklösterchen, Journalist, Historiker und Karnevalssitzungspräsident, Autor der Köln-Krimis „Marathon“ und „Trümmer“, seit 2005 Redakteur des „Kölner Stadt-Anzeigers“, vorher bei „Radio Köln“ und der „Kölnischen Rundschau“.

Brigitte Glaser, geboren 1955, aufgewachsen am Rand des Schwarzwaldes, kam 1980 nach Köln. Schrieb für den Kölner Stadtanzeiger Kurzkrimis unter dem Titel „Tatort Veedel“ und hat dabei Stadtteile erforscht, die viele Kölner noch nie betreten haben. Kein Wunder also, dass es die Heldin ihrer Kriminalromane, die Spitzenköchin Katharina Schweitzer, ausgerechnet auf die „schäl Sick“ verschlägt … www.brigitteglaser.de

Gisbert Haefs, geboren 1950, lebt und schreibt in Bonn, ist als Übersetzer zuständig u.a. für Jorge Luis Borges, Rudyard Kipling, Georges Brassens, Arthur Conan Doyle, als Autor haftbar für Krimis („Matzbach“), Erzählungen und historische Romane (Hannibal, Troja, Raja, Caesar, etc.)

U. A. O. Heinlein, geboren 1955 in Hildesheim, Professor für Genetik, Musiker und Publizist, hat in den letzten Jahren für seine Polit-, Wirtschafts- und Wissenschaftsthriller angelsächsischer Prägung ausgesprochen gute Kritiken erhalten.  www.uaoh.de

Carsten Sebastian Henn, geboren 1973, lebt mit Frau, Kindern, Katzen, unzähligen CDs und zwölf Rebstöcken bei Köln. Seine Reihe um den Koch und Meisterdetektiv Julius Eichendorff verkaufte sich bereits über 100.000 mal und erscheint auch in Hörbuchform, gelesen von Jürgen von der Lippe. Sein neuester Roman „Tod & Trüffel“ stand mehrere Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste. www.carstensebastianhenn.de

Kai Hensel, geboren 1965 in Hamburg, lebt als freier Autor und Reisejournalist in Berlin. Aktuelle Infos unter  www.kiepenheuer-medien.de  Norbert Horst ist im Hauptberuf Kriminalhauptkommissar bei der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für seinen ersten Roman mit KHK Kirchenberg, „Leichensache“, erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis 2004 für das beste Krimidebüt; für „Todesmuster“ wurde er mit dem Deutschen Krimipreis 2006 ausgezeichnet. Der Autor ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Ostwestfalen.  www.norbert-horst.de

Andreas Izquierdo, geboren 1968, Sohn eines deutschen Ingenieurs und einer spanischen Krankenschwester; aufgewachsen in Iversheim (Nord-Eifel), nach dem Abitur (1987) nach Köln gezogen. Zusammen mit Jürgen Kehrer und Angela Eßer Sprecher des Syndikats.  www.izquierdo.de

Ralf Kramp, geboren am 29. November 1963 in Euskirchen, lebt heute in der Eifel als Autor und Karikaturist. Für sein Debüt „Tief unterm Laub“ erhielt er 1996 den Eifel-Literatur-Förderpreis. Unter dem Titel „Blutspur“ veranstaltet er Krimiwochenenden in der Eifel. Im Jahr 2002 erhielt er den Kulturpreis des Kreises Euskirchen. Seit 2007 leitet er mit seiner Frau Monika das „Kriminalhaus“ in Hillesheim mit Deutschlands einzigem Krimi-Café und dem „Deutschen Krimi-Archiv“ mit etwa 30.000 Büchern. www.ralfkramp.de

Hartwig Liedtke studierte Psychologie und Medizin in Berlin, Mainz und Köln, ist Mitglied im Syndikat, dem Verband deutschsprachiger Krimiautoren, und dem Bundesverband deutscher Schriftstellerärzte. Er arbeitet heute als Handchirurg in eigener Praxis.  www.chirurg-koeln.de

Julius Moll verfasst Romane, Novellen, Glossen, Lyrik und Mundarttexte und züchtet Koi-Karpfen für die Spitzengastronomie. Der Autor lebt in Gummersbach und Köln.  www.juliusmoll.de

Sabina Naber, geboren 1965 in Niederösterreich, studierte Theaterwissenschaften und anderes in Wien. Ihr erster Kriminalroman mit der Wiener Kommissarin Maria Kouba „Die Namensvetterin“ erschien 2002. Inzwischen liegen vier Maria Kouba-Krimis vor. Für ihre Story „Peter in St. Paul“ wurde Sabina Naber 2007 mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.  www.sabinanaber.at

Sibylle Spittler stammt aus Franken, einem Landstrich im Süden, dessen Bewohner als schwermäulig, stur und trinksüchtig gelten. Wegen mangelnder Schwermäuligkeit verließ sie die Heimat und landete nach Jahren künstlerisch wertvoller Arbeit als Schauspielerin, Regisseurin und Sängerin 1993 versehentlich in Köln. Hier lebt und wirkt sie seitdem als Freie Autorin.

Antje Stockmann, Illustratorin, geboren 1970, ist diplomierte Grafikdesignerin. Sie lebt und arbeitet in Köln und Düsseldorf. Näheres über sie erfährt man unter  www.antjestockmann.de

Hinterlasse eine Antwort


Kommentar abschicken