Deutscher E-Book-Preis

Große Namen und glückliche Gewinner

Feierlich ging es zu bei der Preisverleihung zum Deutschen E-Book-Preis 2013, der sich bereits im vergangenen Jahr in der Branche etabliert hat und zum dritten Mal vergeben wird. Immer mehr bekannte Bestseller-Autoren bewerben sich um diesen Preis, der von den E-Book-Preis Logobeiden E-Book-Unternehmen Satzweiss.com und Chichili Agency ausgerichtet wird. So verwundert es nicht, dass kein geringerer als David Baldacci den dritten Platz belegte. Die Preisverleihung erfolgte – wie bereits in den vergangenen Jahren – in enger Kooperation mit HTWK Leipzig und Verlage der Zukunft

Baldacci wuchs in Richmond/Virginia als Sohn eines Mechanikers und einer Sekretärin auf. Er studierte an der Virginia Commonwealth University Politikwissenschaften und an der University of Virginia Jura. Neben seinem Studium arbeitete er als Staubsaugervertreter, Dampfkesselreiniger, Wachmann und Konstrukteur. Nach dem Studium arbeitete er neun Jahre lang als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington D. C. und schrieb nebenher Kurzgeschichten und Drehbücher, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Bücher sind in 37 Sprachen übersetzt und werden in über 80 Ländern verkauft. Er erreichte bisher eine Gesamtauflage von weltweit über 40 Millionen Exemplaren. Baldacci schreibt auch Drehbücher für das Fernsehen und engagiert sich unter anderem für die National Multiple Sclerosis Society, die Barbara Bush Literacy Foundation, dieVirginia Foundation for the Humanities und die Virginia Commonwealth University. Sein erstes Werk Der Präsident wurde 1997 mit Clint Eastwood und Gene Hackman unter dem ursprünglichen Buchtitel Absolute Power verfilmt. Auf den Büchern rund um die beiden Protagonisten Sean King und Michelle Maxwell basiert eine US-amerikanische TV-Serie, die seit Juni 2013 auf dem Kabel- und Satellitensender TNT unter dem Titel King & Maxwell ausgestrahlt wird. Heute lebt er mit seiner Frau Michelle, seiner Tochter Spencer und seinem Sohn Collin in Alexandria, Virginia.

Leider konnte Baldacci aus Termingründen nicht persönlich erscheinen. Eine Delegation seines Verlagbild1s, vertreten durch Anke Hartmann und eine Kollegin, nahmen den Preis auf der Bühne des Forums „Verlage der Zukunft“ – HTWK Stuttgart entgegen.

Dass Selfpublisher gute Qualität liefern können bewies Jochen Stüsser-Simpson, der für seine Krimi-Kurzgeschichte „Totenschädel auf St. Pauli“, veröffentlicht im Eigenverlag des Autors, den zweiten Platz belegte.

Stüsser-Simpson wuchs in Bonn auf, studierte dort Philosophie und Germanistik. Er lebt und arbeitet derzeit als Lehrer in Hamburg-Altona. Stüsser-Simpson schreibt gerne im Rahmen von Literaturprojekten zunehmend literarische Texte, meist Lyrix und schräge Kurzprosa, veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien.

Den ersten Preis erhielt Wolfgang Hiller für seinen Titel „The Dark Side“, aus der Reihe Schockstarre, der bei Satzweiss/Chichili veröffentlicht wurde. Hiller blickt auf zahlreiche E-Book-Veröffentlichungen zurück, Mitte 2011 wurde er bekannt durch den Krimi „Todesengel“, welcher ein Riesenerfolg im digitalen Marktsegment war mit monatelangen Spitzenplatzierungen u.a. bei Thalia.de, Buch.de, Bol.de, Buecher.de.

Neben den Awards gab es für die Sieger noch folgende Sachpreise:

Der erste Platz ist dotiert mit einem Google Asus Nexus, der zweite Preis mit einem Kindle Paperwhite, der 3. Preis mit einem Trekstore-Reader.

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